Photovoltaik - FAQ


Fragen und Antworten

Fragen und Antworten zur Photovoltaik


Was ist Photovoltaik?

Photovoltaik (PV) ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels einer Technischen Anlage, der sog. Photovoltaikanlage.

Aus was besteht eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage besteht aus folgenden Komponenten:

  • Unterkonstruktion
  • Solarmodule
  • Photovoltaik Wechselrichter
  • Solarkabel
  • Einspeisezähler

Die Unterkonstruktion (Gestell) dient zur Befestigung von Photovoltaik - Modulen, die die Umwandlung von Sonnenlicht in Gleichstrom ermöglichen. Dieser Gleichstrom wir über die Solarkabel an sog. Photovoltaik-Wechselrichter geleitet, die den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln. Der so erzeugte Strom (Solarstrom) kann dann entweder selbst verbraucht (Photovoltaik Eigenverbrauch), oder in das öffentliche Netz eingespeist werden. Das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) garantiert ein Entgelt für den Stromerzeuger, wenn er seinen Strom in das öffentliche Netz einspeist.

Wo wird Photovoltaik eingesetzt?

Seit den 50er-Jahren wurde Photovoltaik zunächst in der Raumfahrt genutzt. Mit den Jahren hat sich der Wirkungsgrad von Solarzellen soweit erhöht, dass sie erheblich günstiger und in großem Umfang im unternehmerischen, landwirtschaftlichen und privaten Bereich eingesetzt werden können.
Mit dem „1000-Dächer-Programm“ förderte die Bundesregierung 1990 erstmals PV-Anlagen auf Dächern von Ein- und Zweifamilienhäusern.
Seit 2000 unterstützt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den stetigen Ausbau von Solarstromanlagen zur Stromeinspeisung ins öffentliche Netz. Seitdem sind PV-Anlagen auf Dächern und Freiflächen zum Haupteinsatzgebiet der Photovoltaik geworden.

Wie wird Solarstrom erzeugt?

Die Sonnestrahlung lässt sich mit Hilfe der in den Solarmodulen verbauten Solarzellen in Strom umwandeln.

Welche Arten von Solarmodulen gibt es?

Es gibt monokristalline Module, polykristalline Module und Dünnschichtmodule. Die drei Arten unterscheiden sich sowohl in der Optik und Herstellung als auch durch ihre Wirkungsgrade.

Wozu benötige ich einen Wechselrichter?

Die Solarmodule produzieren Gleichstrom. Unser Stromnetz ist jedoch auf Wechselstrom mit 230 Volt und 50Hz ausgelegt. Ein Wechselrichter wandelt den in den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Der Wechselrichter wird hierbei entsprechend der im Generator auftretenden Spannungen und Ströme ausgewählt. Mit aktuellen und gut ausgelegten Wechselrichtern lässt sich nahezu der gesamte Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln.

Zudem sind sie in der Lage verschieden ausgerichtete Generatoren zu betreiben, laufend zu überwachen und die Daten zur Überwachung der Photovoltaikanlage zur Verfügung zu stellen.

Was ist Solarthermie?

Solarthermie wird oft mit der Photovoltaik verwechselt. Im Gegensatz zu dieser wird bei der Solarthermie aber kein Strom sondern Wärme aus der Sonnenstrahlung gewonnen. In privaten Haushalten lässt sich Solarthermie für Heizung oder Warmwasser nutzen.

Reicht die Sonneneinstrahlung in Deutschland für den Betrieb einer Photovoltaikanlage aus?

In Deutschland beträgt die jährliche Sonneneinstrahlung durchschnittlich 1.100 kWh pro Quadratmeter damit lässt sich auch kleine Anlagen ab 10 m2 Modulfläche schon wirtschaftlich betreiben. Bei bedecktem Himmel kann bei modernen Solarmodulen auch das diffuse Licht in Strom umgewandelt werden. Der Betrieb einer Photovoltaik-Anlage lohnt sich also in ganz Deutschland.

Bayern verfügt bundesweit über sehr günstige Voraussetzungen für Photovoltaikanlagen. Mit einer durchschnittlichen Sonneneinstrahlung von 1.400 bis 1.700 Stunden pro Jahr liegt Bayern weit oben, was die Sonneneinstrahlung anbelangt. Das Allgäu liegt mit 1.800 Stunden an der Spitze, während der Nordwesten Bayerns, in der Rhön und den Tallagen der Alpen mit weniger als 1.300 Stunden das Schlusslicht bilden. Durchschnittlich beträgt die jährliche Sonnenscheindauer in Deutschland 1.528 Stunden.

Somit sind Photovoltaikanlagen für Bayern äußerst rentable Energiekraftwerke.

Sie wollen wissen, welche Erträge eine Photovoltaikanlage für Sie bringt?

Wir informieren Sie gerne über weitere Einzelheiten. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin und erfahren Sie, wie Sie mit einer Photovoltaikanlage nicht nur Ihren eigenen Strom produzieren können, sondern sich auch von steigenden Stromausgaben unabhängig machen können.


Wird im Winter weniger Strom produziert?

Im Sommer ist aufgrund der längeren Tage und der hohen Sonneneinstrahlung der Energieertrag am höchsten. Solarenergie wird aber das ganze Jahr über produziert, auch im Winter. Grundsätzlich erhöht sich der Wirkungsgrad der Photovoltaik-Anlage, da die Module bei geringeren Temperaturen aufgrund des geringeren Widerstandes besser arbeiten. Voraussetzung: Die PV-Module sind nicht von Schnee bedeckt. Sonst kann die Anlage keinen Strom produzieren.


Eignet sich mein Dach für eine Photovoltaik-Anlage?

Schon ab zehn Quadratmetern zusammenhängender Dachfläche ist eine Photovoltaik-Anlage eine gute Investition. Entscheidend sind Ausrichtung und Neigung des Daches. Die Mitarbeiter des Solarzentrums  werden für Ihr jeweiliges Dach eine optimale Planung für eine wirtschaftliche und ertragreiche Photovoltaikanlage erarbeiten und die Anlage erfolgreich umsetzen.

Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet die Stromkonzerne, den von einzelnen Erzeugern erwirtschafteten und in das öffentliche Stromnetz eingespeisten Strom abzunehmen und mit einem bestimmten Betrag / kWp zu vergüten (Stand 06/2012: 19,11 ct/kWh). Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme einer PV-Anlage wird der jeweils gültige Vergütungssatz verrechnet und für das jeweilige Erbauungsjahr plus weitere 20 Jahre festgelegt.

Was bedeutet Einspeisung bzw. Selbstverbrauch?

Seit 2009 können Betreiber von PV-Anlagen ihren Solarstrom zu 100 Prozent ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Der Vergütungssatz wird ab der Inbetriebnahme 20 Jahre lang garantiert. Nach Ablauf dieser Frist orientiert sich die Vergütung an den Strompreisen des Marktes. Anlagenbesitzer können produzierten Solarstrom aber auch selbst verbrauchen und somit Stromkosten sparen, was zu einer zunehmenden finanziellen Einsparung bei steigenden Strompreisen führt und die Haushaltskasse in immer größerem Maße entlastet.

Lohnt sich eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach?

Der Staat bietet attraktive Förderprogramme (zum Beispiel das CO2-Minderungsprogramm oder das KfW-Umweltprogramm). Die Nettoinvestition (abzüglich Mehrwertsteuer) wird voll gefördert, durch Abschreibungen lassen sich Steuern einsparen und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert die Einspeisevergütung für 20 Jahre. 

Noch attraktiver wird eine Photovoltaikanlage durch eigene Stromspeicher und den vorrangigen Eigenverbrauch des erzeugten Stroms. Denn dadurch werden Photovoltaikanlagenbesitzer unabhängig von den steigenden Strompreisen und sparen Jahr für Jahr mehr Geld bei ihren Stromkosten.

Kann ein Photovoltaik-Anlage nachts (mit oder ohne Mondlicht) Erträge erzielen und Strom einspeisen?

Eine Photovoltaik-Anlage produziert nur bei Sonneneinstrahlung Strom. Da nachts keine Sonne scheint, können keine Erträge erzielt und auch kein Strom eingespeist werden. Dies gilt auch, wenn die Module von Schnee bedeckt sind.

Lohnt es sich, Solarstrom für den Selbstverbrauch zu produzieren?

Auf jeden Fall. Je mehr Solarstrom selbst genutzt wird, desto mehr Stromkosten sparen Sie, da Sie weniger Strom bei Ihrem Energieversorger kaufen müssen. Da die Strompreise vermutlich auch in Zukunft weiter steigen werden, wird auch diese Ersparnis von Jahr zu Jahr höher ausfallen.

Der Eigenstromverbrauch lässt sich gezielt steigern, indem zum Beispiel bestimmte Haushaltsgeräte dann genutzt werden, wenn die Sonne scheint.

Wie hoch sind die aktuellen Vergütungssätze?

Dies erfahren Sie von Ihrem jeweiligen Berater oder entnehmen die Daten aus Ihrem Angebot, da sich die Angaben aufgrund der polit. Situation in Deutschland ständig ändern.

Welche Amortisationszeit hat eine PV-Anlage?

Die Amortisationszeit richtet sich nach den jeweiligen Kosten für die Photovoltaikanlage, dem eingesetzten Eigenkapital, dem Anteil durch Fremdfinanzierung und dem erwirtschafteten Ertrag der Anlage. Fragen Sie hierzu Ihren Photovoltaikberater oder entnehmen Sie die Angaben Ihrem individuellen Angebot.

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