Optimale Erträge durch saubere Module


Photovoltaik-Reinigung

Photovoltaik Reinigung


Ist eine Reinigung von Modulen einer Photovoltaikanlage  notwendig?

Jedes Jahr erreichen uns Anfragen zu diesem Thema. Als umsichtiger Fachbetrieb setzen wir uns kontinuierlich mit diesem Thema auseinander.

Nachfragen bei unterschiedlichen Solarmodulherstellern ergaben, dass bei einer Neigung der Anlage, die größer als 15° ist und einer normalen Verschmutzung eine Reinigung im Allgemeinen nicht notwendig ist.

Hier verweisen die Hersteller aufgrund der gut schmutzabweisenden Oberfläche Ihrer Module auf die Selbstreinigung durch Regen und Wind. Viele Moduloberflächen sind ähnlich dem Lotuseffekt aufgebaut.

Eine Ausnahme bilden PV-Anlagen, deren Standort sich in unmittelbarer Nähe von Industrieanlagen mit hohen Emissionen, Bahnlinien (Eisenabrieb), bewaldeten Gebieten (starker Pollen, klebende Pflanzensubstanzen) oder auch Antennenmasten und Überlandleitungen mit hohem Vogelaufkommen (Vogelkot), sich befindet. Diese Anhaftungen können zu beeinträchtigung der Leistung durch dauerhafte Verschattung führen.

Hinweis: Module solten niemals bei großen Temperaturunterschieden (Solarmodul - Wasser) abgespritz werden, da die Gefahr von Glasbruch besteht, auch wenn einige Hersteller angeben, dass die Module, deren Glasfront in der Regel aus ESG-Glas (Einscheiben-Sicherheits-Glas) besteht Temperaturunterschiede bis zu 70 Kelvin (-203,15°C) überstehen.

Lassen Sie sich diese Aussagen immer schriftlich von Ihrem Modulhersteller bestätigen, denn trotz allem geben Modulhersteller immer wieder den Hinweis, dass eine Reinigung bei nicht zu heißen Temperaturen erfolgen sollte.

Ein wahrer Dauerbrenner ist die Frage nach dem zu verwendenden Wasser und den Reinigungsmitteln und -Werkzeugen.

Wann bilden sich Kalkflecken?

Die Bildung von Kalkflecken ist vor allem abhängig vom verwendeten Wasser. In der Regel emphehlen Modulhersteller kalkarmes Regen- oder Leitungswasser. Hohe Luft- und Modul-Temperaturen zur Mittagszeit lassen das Reinigungswasser auf den Modulen zudem sehr schnell wieder verdampfen. Die Mehrheit der Solarmodulhersteller empfiehlt das Reinigen der Module mit sauberem Regenwasser, um Kalkflecken auf den Modulen zu vermeiden. Ein weiterer Hinweis der Modulhersteller bezieht sich auf die Verwendung von geeigneten Reinigungsmitteln in Verbindung mit Leitungswasser.

Hinweis: Halten Sie sich unbedingt an die Betriebsanleitung und die Empfehlungen Ihres Herstellers, um einen Verfall Ihrer Garantiebestimmungen auszuschließen.
Achten Sie auch, bei der Vergabe eines Reinigungsauftrages an eine Fremdfirma an die Einhaltung der Vorgaben des Herstellers, sowohl bei den eingesetzten Reinigungmitteln, wie auch bei den eingesetzten Reinigungsgeräten.
Holen Sie sich sicherheitshalber eine Unbedenklichkeitserklärung Ihres Herstellers ein. Einige Hersteller geben noch den Hinweis, bei Leitungswasser zusätzlich spezielle Reinigungsmittel einzusetzen.

Vorsicht: Kratzen Sie niemals Schmutz von den Modulen. Dies kann zu Beschädigungen der Glasoberläche und somit zu Beeinträchtigungen führen.

Auf keinen Fall sollten Sie einen Hochdruckreiniger verwenden!

Hinweise zur Wartung und Reinigung finden Sie in der Regel in der Betriebsanleitung Ihrer Solarmodule. Sollten diese Informationen in Ihren Unterlagen fehlen, wenden Sie sich bitte direkt an den Hersteller ihrer Module.

Achtung: In der Regel sind die Kosten für eine Reinigung Ihrer Anlage nicht in der Wirtschaflichkeitsberechnung erfaßt, da diese nur in Ausnahmefällen (erhöhte Emission) tatsächlich notwendig ist. Planen Sie die regelmäßige Reinigung Ihrer Anlage, lassen Sie diese Kosten mit in die Wirtschaftlichkeitsberechnung mit aufnehmenh.

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Eine gepflegte Anlage bedeutet Werterhalt und Wertsteigerung.

Unsere Dienstleistung für Sie

Fragen Sie unsere Mitarbeiter, wenn Sie sich bei der Auswahl Ihrer Reinigungsfirma nicht sicher sind. Auf Anfrage empfehlen wir Ihnen ein seriöses Unternehmen zur Reinigung Ihrer Photovoltaikanlage.