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Die 4. Revolution – Trailer

Solarzentrum Bayern

Ertragsrechner

Sonnenertragsscheibe

Die Solarzentrum Bayern GmbH erweitert Ihren Geschäftsbetrieb um den Bereich Heizung. Neben dem bereits erfolgreich am Markt positionierten Photovoltaikgeschäft hat die Solarzentrum Bayern GmbH ihr Team erweitert und baut ihr Angebot mit dem Bereich Heizung weiter aus.
Die Heizkosten werden auch zukünftig weiter steigen. Kein Wunder, dass immer mehr Hausbesitzer nach Möglichkeiten suchen, die Heizkosten zu reduzieren. Viele haben in den vergangenen Jahren ihre Heizung schon modernisiert oder in Dämmmaßnahmen investiert. Doch nicht immer hat dieses Vorgehen auch den gewünschten Erfolg.
Schon von Beginn an kann es vorkommen, dass Heizungen schlecht eingestellt werden und nicht unter optimalen Bedingungen betrieben werden. Ein einfacher Heizungscheck bewahrt Verbraucher oft vor unnötig hohen Kosten. Hierzu bietet das Solarzentrum Bayern Interessenten einen kostenlosen Heizungscheck an. Denn oftmals ist es gar nicht notwendig, in teure Dämmmaßnahmen zu investieren. Oft tut es schon ein einfacher Heizungscheck.
Experten-Tipp: hydraulischer Abgleich spart Heizkosten
Ob ein hydraulischer Abgleich notwendig ist, entscheidet das Ergebnis des Heizungschecks. Die richtige Einstellung der Heizung zahlt sich aus. Eine Heizungsoptimierung spart Geld und Ärger. Regelmäßige Wartung und Service für kleines Geld spart teure Folgekosten.
Das Experten-Team der Solarzentrum Bayern GmbH setzt auf wirtschaftliche, energiesparende und umweltschonende sowie komfortabel und einfach zu bedienende Anlagen.
Als zuverlässiger Fachbetrieb, empfehlen wir:

JETZT den Vorteil aus dem Aktionsangebot „kostenloser Heizungscheck“ nutzen.
Einen Beratungstermin mit Herrn Heckers und seinem Team kann man unter folgenden Kontaktdaten vereinbaren:

Solarzentrum Bayern GmbH
Robert-Bosch-Strasse 21
D-85235 Odelzhausen
Deutschland
Telefon: 08134 9359710
Telefax: 08134 9359711
www.solarzentrum-bayern.de

Ansprechpartner: Axel Heckers

Was kostet eine Solarstromanlage (Photovoltaik-Anlage)?
Diese Frage taucht immer wieder auf. Wir werden versuchen, diese so gut wie möglich zu erklären:

Zunächst einmal, ist eine Solarstromanlage mit der Anschaffung von ganz normalen Alltagsdingen zu vergleichen:
- Wo kaufe ich Sie, was ist das für eine Firma?
- Wie ist der Service?
- Wie ist die Qualität?
- Wie sieht es aus, wenn etwas nicht funktioniert?
- Was ist für mich die beste Lösung?
- Was kostet mich die Anlage letztendlich über die gesamte Laufzeit?

Die finanziellen Aufwendungen hängen von verschiedenen Positionen ab:
- Art des Objektes (Größe, Ausrichtung, Dachart)
- Einsatzzweck der Solaranlage
- Finazierungsart der Solaranlage
- Art der Befestigung
- Sinnvolle Auswahl der einzelnen Komponenten zur Erreichung einer höchst möglichen Wirtschaftlichkeit
- Überwachung ja oder nein
- Stromspeicher ja oder nein

Hinweis: Interessenten an einer Photovoltaikanlage (Solarstromanlage) sollten immer darauf achten, dass die von ihnen angeforderten Angebote vollständig und vergleichbar sind. D.h. die gleiche Art von Unterkonstruktion, Modulen, Wechselrichtern, Speicher, Überwachung, etc. Die Wertigkeit der Komponenten muss gleich sein, da sonst ein seriöser Vergleich nicht möglich ist. Ein Billigmodul ohne deutsche Garantie ist einfach nicht mit einem Qualitätsmodul vergleichbar. Ein schwarzes Modul nicht mit einem, das nur mit einer schwarzen Folie hinterlegt ist, usw….

Letzendlich entscheidet die Qualität der Beratung, Planung, Einsatz von Qualitätskomponenten zur Erreichung einer langfristig stabilen und hohen Wirtschaftlichkeit, sowie der Service nach dem Bau über den Preis einer Anlage.
Lesen Sie hierzu auch: http://www.openpr.de/news/728877/Zunehmendes-Risiko-bei-Solaranlagen-Qualitaet.html

Ein seriöses und umfassendes Beratungsgespräch können Sie jederzeit unter: 08134 – 9359710 oder per Mail unter http://www.solarzentrum-bayern.de/kontakt-anfrage-termin.html vereinbaren.

 

Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren zunehmend ihre Unternehmensdächer und auch Parkplätze genutzt, um Ihren  Strombezug von konventionellen Energieversorgern massiv zu reduzieren.
Dies verspricht nicht nur für Kunden und Geschäftspartner ein werbewirksames Signal zum Thema Nachhaltigkeit zu sein, sondern bringt auch massive Kostenvorteile und somit Wettbewerbsvorteile mit sich.

So hat ein weltweit führendes Systemhaus für Photovoltaik erst Anfang Mai diesen Jahres auf die Produktion von Strom aus einer Carportanlage für 60 Autos gesetzt. Der von knapp 500 PV-Modulen mit einer Leistung von 125 Kilowattpeak (kWp) produzierte Sonnenstrom wird direkt in Unternehmenszentrale verbraucht.

2012 hat „Die Welt“ in Ihrem Beitrag: „Deutsche Firmen setzen auf selbst produzierten Strom“, davon berichtet, dass immer mehr Unternehmen ihren Strom selbst produzieren und davon erheblich profitieren.

Dieser Trend setzt sich fort. Denn der Eigenverbrauch von Solarstrom bietet Unternehmen und Industrie angesichts einer unsicheren Strompreisentwicklung eine attraktive wirtschaftliche Alternative zu herkömmlich erzeugtem Strom.
Das Prinzip ist denkbar einfach und naheliegend: Eine Photovoltaikanlage lässt sich auf so gut wie allen Dachflächen und über Parkflächen installieren. Die jeweiligen Investitionen und Auslegungen der Anlage richten sich nach dem Strombedarfs- und Verbrauchsprofil des Unternehmens. So produzieren die fast 500 PV-Module auf dem Carportdach des Photovoltaikunternehmens pro Jahr rund 100.000 Kilowattstunden sauberen Strom. Dies entspricht in etwa einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 35 Haushalten. Das Ergebnis ist, dass das Unternehmen künftig zwischen 25 und 30 Prozent seines Strombedarfs selbst decken kann und somit weniger Strom aus dem Netz bezieht.

Nicht nur die Überdachung von Parkplätzen ist lukrativ. Lassen sich doch die vielerorts noch leeren Dächer sinnvoll und äußerst simpel zur Stromproduktion nutzen und damit die Betriebskosten einfach, nachhaltig und zukunftssicher senken.

Von Carports mit PV-Modulen profitieren bei einer Parkplatzüberdachung sowohl Mitarbeiter, Unternehmensinhaber und Kunden.
Mitarbeiter und Kunden können Ihre Fahrzeuge zukünftig wettergeschützt unterbringen und das Unternehmen profitiert, wie am Beispiel des PV-Unternehmens mit dem Solar-Carport davon, dass es auf den teuren Strom von 18 Cent/kWh  aus dem Netz verzichtet und eigenen Strom für rund 12 Cent die Kílowattstunde nutzt. Die Umwelt alleine profitiert jährlich von 58 Tonnen eingespartem CO2.

Nutzen Unternehmen noch im Innen- und Außenbereich LED-Licht-Technologie, so kommen zu den bereits erwähnten Vorteilen aus der Eigenstromproduktion noch Stromeinsparungen für Beleuchtung von 50% bis 90% hinzu.

Sie haben ein Haus mit freier Dachfläche ?

Bis jezt haben Sie zwar die Nachrichten und die Entwicklung auf dem Photovoltaikmarkt verfolgt, konnten sich aber nicht entschließen sich selbst eine Photovoltaikanlage installieren zu lassen?

Nach all den durch die Medien kursierenden Meldungen ist man häufig verunsichert, ob sich eine Photovoltaikanlage noch lohnt.

Richtig ist, dass die Einspeisevergütung in den letzten Jahren teilweise massiv auf Betreiben von Energieversorgern und Politik gekürzt wurde.
Richtig ist aber auch, dass die Preise für die Komponenten einer Photovoltaikanlage auch stark gesunken sind.

Auf jeden Fall lohnt sich Photovoltaik auch 2013*!

Trotz der massiven Kürzungen der Einspeisevergütung in den letzten Jahren lohnt sich der Bau einer Photovoltaikanlage noch immer. Hinzu  kommt, dass  neue Speichertechnologien (Speicher für Solarstrom) gegenwärtig und zukünftig zusätzliche Vorteile schaffen. Auch hat sich durch die ständig fortschreitende technische Entwicklung, in den letzten Jahren, der Wirkungsgrad der Solarmodule und der Wechselrichter um ein Vielfaches verbessert. Kombiniert mit der richtigen Speichertechnologie kann jeder den Nutzen seiner Photovoltaikanlage zusätzlich steigern und verstärkt darauf setzten, den selbst erzeugten Strom auch selbst zu verbrauchen und erst dann Strom aus dem öffentlichen Netz zu beziehen. Dies führt unmittelbar dazu, dass jeder seine Stromkosten gezielt senken kann und in Zukunft weitgehend unabhängig von steigenden Preisen oder Versorgungslücken ist. Der Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW) rechnet damit, dass der eingekaufte Strom 2013 teurer sein wird, als der durch die Sonne erzeugte Strom: “Neue Fördersätze für Solarstromanlagen – Photovoltaik-Investitionen weiterhin attraktiv.” (Quelle: BSW).

*Voraussetzung ist aber, dass Sie sich eine vollständige Wirtschaftlichkeitsberechnung Ihres Fachbetriebes erstellen lassen, welche auch alle tatsächlichen Kosten der nächsten 20 Jahre beinhaltet.

Durch den eingeschalteten Vermittlungsausschuss kam es jetzt zu einer Einigung zwischen Bund und Ländern bei der äußerst umstrittenen Solarenergie-Kürzung. Und das Ergebnis ist eine klares Zeichen für weiterhin mehr Solarstrom bei zugleich guter Rendite für neue ans Netz gehende Solaranlagen! Denn die Kürzungen der Solarenergie-Förderung fallen weit weniger drastisch aus als zuerst beabsichtigt.

Dunkle Wolken waren ja bekanntlich seit der geplanten EEG-Novelle durch die Bundesregierung über die deutsche Solarbranche gezogen. Schließlich wollte man mit diesem Gesetzentwurf eine radikale Kürzung der Einspeisevergütung für neue ans Netz gehende Solaranlagen bewirken. Die Ländervertretungen im Bundesrat waren aber für solch düstere Zeiten bezüglich des deutschen Solarenergie-Ausbaus nicht zu gewinnen. Daher musste ein  Vermittlungsausschuss für eine vernünftige Einigung sorgen, der vor allem auch den Wunsch der gesamtdeutschen Bevölkerung nach weiterhin sonnigen Zeiten für neue hauseigene Solaranlagen widerspiegelt.

Mit der Solarenergie Geld verdienen © Rainer Sturm PIXELIO www.pixelio.de

Der Solarenergie-Kompromiss sichert weiterhin bei jeglichen Solaranlagen eine gute Einspeisevergütung

Der gemachte Solarenergie-Kompromiss sieht nun wie folgt aus:

Für größere Solarparks wird die Kürzung vollständig beibehalten und wird daher bei 20 bis 30 % betragen. Bei Solaranlagen auf Dächern von Bauernhäusern und Firmenhallen, die zwischen 10 bis 40 Kilowatt an Leistung vorweisen, erfolgt eine um einiges abgeschwächte Kürzung. Hierbei soll bei diesen größeren Dach-Solaranlagen aber noch eine extra Förderkategorie ins Leben gerufen werden, bei der dann die Kilowattstunde mit 18,50 Cent vergütet werden soll. Zuvor waren hier nach dem alten Kürzungs-Modell 16,50 Cent geplant gewesen. Bei kleineren Solaranlagen auf Hausdächern ist zwar auch vorgesehen, dass die Solarenergie-Kürzungen 20 bis 30 % betragen sollen, dafür erhält man weiterhin gute 19,50 Cent je Kilowattstunde an Einspeisevergütung für seinen produzierten Solarstrom. Bis jetzt liegt der hierfür bezahlte Solarförderungs-Betrag bei solchen Solaranlagen bei 24,43 Cent.

Das wirklich Gute bei dem Solarenregie-Kompromiss ist aber, dass vorerst eine stattliche Subvention für eine installierte Solarleistung bis 52.000 Megawatt garantiert bestehen bleibt – die jeweils auch weiterhin auf 20 Jahre hin für alle neuen Solaranlagen gilt. Danach soll erst die Förderung komplett wegfallen. Derzeit besteht die Gesamtkapazität aller Solaranlagen in Deutschland bei etwa 28.000 Megawatt.

Ab dem 1. April rückwirkend gilt der Solarenergie-Kompromiss

Alles, was bei dem Solarenergie-Kompromiss beschlossen wurde, soll nun rückwirkend auf den 1. April hin gelten und zählt somit für alle ab diesem Zeitpunkt ans Netz gegangene Solaranlagen.

Bei allen jetzt beschlossenen Kürzungen für jegliche neu installierte Solaranlagen sollte man dennoch dieses nicht vergessen: Aufgrund stark gesunkener Preise für Solar-Module sind gerade neue Solaranlagen um ein Vielfaches günstiger als früher und somit trotz reduzierter Einspeisevergütung immer noch sehr rentabel – und garantieren daher für alle neuen Solaranlagen-Betreiber immer noch sonnige Erträge.

Auf Blog.Compact!de findet man einen sehr lesenswerten Artikel über eine geführte Kampagne gegen die geplante drastische Solarenergie-Kürzung.

Dass die Energiewende in Deutschland vorwiegend vermehrt durch Bürgerhände Wirklichkeit wird, macht die sehr sehenswerte ZDF-Doku „Unter Strom, Der Kampf um die Energiewende“ deutlich. Denn für viele Bürgerinnen und Bürger in unserem Land geht aus verschiedenen Gründen der Ausbau der Erneuerbaren Energien viel zu langsam vonstatten, weswegen immer mehr sogenannte Energiegenossenschaften hierzulande gegründet werden.

Wind- und Solarenergie © Luise PIXELIO www.pixelio.de

Zwei Musterbeispiele zweier erfolgreicher deutscher Energiegenossenschaften

Zu Beginn der TV-Doku wird exemplarisch für eine überaus engagierte Energiegenossenschaft das in Süddeutschland im Schwäbischen Wald liegende Städtchen Murrhardt vorgestellt. Hierbei werden bereits realisierte Vorzeige-Energiegewinnungs-Projekte wie eine Bürger-Solaranlage auf einem Feuerwehrhaus gezeigt, die Solarstrom generiert, und ein altes Klärwerk, das ebenfalls über das dort erzeugte und sogleich verbrannte Biogas Ökostrom produziert. Darüber hinaus wird aufgezeigt, dass durch Restholz aus dem an Murrhardt angrenzenden Wald drei Heizkraftwerke der Stadt befeuert werden. In naher Zukunft soll durch diese derart betriebenen Heizkraftwerke aber ebenso Strom erzeugt werden. Das Ziel der Murrhardter Energiegenossenschaft, die sich aus Bürgern, Unternehmen und den Stadtwerken zusammensetzt, ist hierbei absolut klar: Sie wollen mittels dezentralen Bügerkraftwerken die alten Großkraftwerke ablösen – und somit absolut energieautark werden. Interessanterweise würde das Solarenergie-Potential des schwäbischen Städtchens dabei bereits vollkommen ausreichen, um ganz Murrhardt mit Strom versorgen zu können.

Als zweites Vorzeige-Projekt wird in der TV-Doku beispielhaft ein großer Windpark in Norddeutschland an der dänischen Grenze in Nordfriesland gezeigt, in dem 10 Windkraftwerke Ökostrom für 15.000 Haushalte produzieren und der wiederum auf Initiative einer engagierten 30-köpfigen Energiegenossenschaft gebaut wurde. Bei diesem sehr viel Strom liefernden Windpark wird jedoch eine deutschlandweite Problematik deutlich: Aufgrund der zu geringen Netz-Kapazität können teilweise die Windkraftanlagen mit nur 70, 60 oder gar 50 % an Leistung laufen, da in diesem Fall der Stromkonzern EON dadurch eine gefährliche Netzüberlastung vermeidet.

Verständlicherweise gefällt der Energiegenossenschaft solch eine permanente Herabsetzung der Leistungsfähigkeit ihrer Windkraftanlagen nicht, auch gerade weil die Stromkonzerne selbst wegen ihres absichtlich verschleppenden Netzausbaus hierfür verantwortlich sind. Aber was tun? Die Betreiber des Windparks beabsichtigen nun selbst eine längst überfällige neue Stromnetztrasse zu bauen – mittels der ersten deutschen Bürgernetzbeteiligungsgesellschaft. Dieses Jahr soll es bereits mit dem überaus ambitionierten Vorzeige-Projekt losgehen. Bei einer Beteiligung winken für jeden einzelnen Mitfinanzierer eine beachtliche Rendite von 9 %!

''Grüner Strom'' © Stephanie Hofschlaeger PIXELIO www.pixelio.de

Die Stromkonzerne und die Politik bremsen bewusst die Energiewende aus

Die TV-Doku legt aber auch schonungslos offen, dass gerade die Stromkonzerne die Energiewende durch eine Nicht-Umstellung auf leicht austauschbare, viel effizientere  Stromkabel oder einfachere zu verlegende Erdkabel absichtlich ausbremsen. Auch wird in „Unter Strom“ thematisiert, dass entschieden auch unsere Politik an dem wirklichen Voranschleichen der Energiewende eine große Mitschuld hat. Denn es wird dargelegt, wie unsere Regierung bewusst den Ausbau von längst nicht mehr zeitgemäßen Braunkohlekraftwerken forcierte – die jedoch immer häufiger wegen der „Vorfahrtsregelung“ von Ökostrom nur noch mit 50 %iger Auslastung Strom produzieren. Ebenso wird offengelegt, wie durch die Bundesregierung die EEG-Umlage nahezu ausschließlich durch die Bürger (mit derzeit 3,59 Cent pro kWh) anstatt durch energieintensive Unternehmen (mit derzeit 0,05 Cent pro kWh) die Energiewende finanziell geschultert wird; völlig ungerechterweise profitieren gerade auch solche energieintensiven Unternehmen zudem noch mittels den durch Wind- und Solarenergie hervorgerufenen Merit-Order-Effekt und den damit verbundenen billigeren Strompreis an der Strombörse.

Am Ende der tollen ZDF-Dokumentation wird auf das fränkische Haßfurt eingegangen. Dort haben die Bürger nämlich mit großem Erfolg ihre Energiewende mittels Wind- und Solaranlagen sowie Kraftwärmekopplungs-Anlagen selbst in die Hand genommen – und produzieren bereits 75 % ihres benötigten Stromes selbst. Bis 2015 will die Stadt 100 % ihres benötigten Stromes für ihre 14.000 Einwohner selbst generieren. Durch den großen Erfolg des Haßfurter Stromautarkie-Modells will nun der ganze Landkreis seine eigene Energiewende in die Hand nehmen…

Beim Betätigen des folgenden Links kann man sich die sehr sehenswerte ZDF-Doku „Unter Strom, Der Kampf um die Energiewende“ anschauen.

Bei blog.zeit findet man auch einen informativen Artikel, der ebenfalls auf die Gründe für die Ausbremsung der Energiewende eingeht.

Normalerweise war es stets an der deutschen Strombörse in Leipzig so: In Deutschland wurde je nach Nachfrage immer teurer werdender Strom aus konventionellen Kraftwerken dazugeschaltet, bis der Strombedarf hierdurch gedeckt wurde. Dabei ermittelte die Strombörse aber ihren Strompreis jeweils nur an dem letzten Gebot – was stets das teuerste eines zuletzt ans Stromnetz angeschlossenen Kraftwerks war. Diese Rangfolge von kontinuierlich teurer werdenden Strom durch je nach Bedarf dazugeschalteten Kraftwerken wird in der Fachsprache als Merit-Order bezeichnet. Seit nun jedoch mehr und mehr die Erneuerbaren Energien wie etwa die Solarenergie und die Windenergie hierzulande durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) vorrangig eingespeist werden müssen – wird jetzt aber zunehmend der teure produzierte Strom aus konventionellen Kraftwerken verdrängt. Jenes Phänomen, wodurch der Strom an der Leipziger Strombörse mittels den Erneuerbaren Energien kontinuierlich billiger wird, nennt man wiederum den Merit-Order-Effekt.

Kohlekraftwerk © Rike PIXELIO www.pixelio.de

Durch den Merit-Order-Effekt wird konventionell erzeugter Strom weniger

Ein Beispiel eines x-beliebigen Tages in Deutschland verdeutlicht sehr gut die Funktionsweise des Merit-Order-Effekts: Wenn es bei uns sehr sonnig oder windig ist, so kann inzwischen viel an Ökostrom mittels Solaranlagen oder Windkraftanlagen erzeugt werden und gerade während der energieintensiven Mittagszeit den erhöhten Strombedarf abdecken. Durch das EEG muss nämlich Strom aus den Erneuerbaren Energien immer vor konventionell erzeugtem eingespeist werden. Da aber auf solch zurückgegriffener Ökostrom bei starken Strombedarfszeiten viel billiger ist – fällt nun auch der Strompreis an der Leipziger Strombörse. Denn der teure produzierte Strom aus Atom-, Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerken wird nun nicht mehr als letztes Gebot herangezogen!

Solaranlage im Grünen © Norbert Staub, Rikon PIXELIO www.pixelio.de

Aufgrund des Merit-Order-Effekts: billiger Strom und eine saubere Umwelt

Dieser x-beliebige Tag kommt nun aber aufgrund der großen generierten Menge an Solarstrom oder Windstrom mittlerweile an sehr vielen Tagen im Jahr bei uns vor, weshalb immer mehr Ökostrom den teuren produzierten aus konventionellen Kraftwerken verdrängt und den Strompreis an der Leipziger Börse immer billiger werden lässt.

Die zwei Seiten des Merit-Order-Effekts sind hierbei ganz klar: Je mehr Strom durch die Erneuerbaren Energien bei energieintensiven Tageszeiten in unser Stromnetz eingespeist wird, desto billiger wird auf längere Sicht unser Strom – und desto weniger profitieren die Betreiber von konventionellen Kraftwerken.

Aufs Jahr gerechnet entstehen durch den Merit-Order-Effekt laut des Bundesministeriums für Umwelt bereits Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe – unberücksichtigt des ebenfalls enorm positiven Effekts auf unsere Umwelt aufgrund des vermiedenen CO2-Ausstosses!

Als Verbraucher fragt man sich natürlich trotzdem zurecht: „Warum wird trotz dieser positiven Preisentwicklung an der deutschen Strombörse unser Strom weiter kontinuierlich teurer?!“ Das liegt einfach daran, dass viele Energieversorger leider nicht den positiven Preiseffekt 1:1 an die Verbraucher weitergeben!

Im IBC Solar Blog findet man weitere Informationen zu dem Merit-Order-Effekt.

Dass die Solarenergie auch eine bedeutende Zukunftsenergie bei wichtigen menschlichen Fortbewegungsmitteln werden kann, zeigte sich kürzlich bei zwei imposanten Rekorden – zu Wasser und in der Luft. Zum ersten Mal hat nämlich ein mittels Solarenergie betriebenes Schiff die Welt umrundet und ein auf die gleiche Weise angetriebenes Flugzeug erstmalig einen Interkontinentalflug von Europa nach Afrika gemacht.

Die „Tûranor Planet Solar“ schreibt mit ihrem Solarenergie-Antrieb eine neue Schifffahrtsgeschichte

Die erste große Werbung für die Solarenergie machte hierbei zunächst Mitte Mai das Schiff „Tûranor Planet Solar“. Denn als es zu diesem Zeitpunkt im Hafen von Monte Carlo in Monaco anlegte, hatte das gänzlich solarbetriebene Schiff 60.000 Kilometer zurückgelegt und während seiner Fahrt einmal um die ganze Welt keinen einzigen Tropfen Öl verbraucht und keinerlei CO2-Emissionen verursacht. Dabei begann der Schweizer Abenteurer Raphaël Domjan bereits im September 2010 an gleicher Stelle mit seiner großen Solarenergie-Werbeaktion zu Wasser und trug hierbei während der 20-monatigen Schiffsreise seine Werbebotschaft für eine zeitgemäße Energieform in 28 Länder der Erde. Bei weiteren geplanten Fahrten mit einer größeren Crew und mit Passagieren würde die „Tûranor Planet Solar“ übrigens Platz für 40 Menschen bieten.

 

 

 

Durch die mit Solarenergie betriebene „Solar Impulse“ wurde ebenso eine neue Luftfahrtsgeschichte geschrieben

Absolut genauso beeindruckend war Ende Mai der Flug der „Solar Impulse“. Denn vom spanischen Madrid zum marokkanischen Rabat legte dieses ebenfalls nur mit Solarenergie betriebene Flugzeug den ersten Interkontinentalflug zurück – und das ohne einen Treibstoff benötigt zu haben und ohne Emissionen ausgestoßen zu haben. Die „Solar Impulse“, die von Betrand Piccard, erneut einem Schweizer, gesteuert wurde, landete hierbei nach einem 18 Stunden dauernden Flug in der Hauptstadt von Marokko. Da das 1,6 Tonnen schwere solarbetriebene Flugzeug vergleichsweise die Größe eines Airbus A340 hat, zeigt sich dadurch auch schon sehr gut das enorme Leistungspotential der Solarenergie. Auch wenn natürlich der Antrieb durch die vier Elektro-Motoren mit jeweils 10 PS, die mithilfe von 12.000 Solarzellen angetrieben wurden, bei der „Solar-Impuls“ noch weit hinter dem eines normalen Airbus liegt, macht dieser erste mit Solarenergie realisierte Interkontinentalflug dennoch viel Hoffnung für eine umweltfreundlichere Luftfahrt.

Nach ihrer geglückten Generalprobe wird die „Solar Impulse“ nun als nächstes 2014 eine Weltumrundung machen und somit in der Luft genauso wie die „Tûranor Planet Solar“ zu Wasser auf der ganzen Welt eine Werbebotschaft machen – für eine bessere Fortbewegungsenergie in der Zukunft.

Beim Betätigen der folgenden Links kann man sich einen kurzen sehenswerten Tagesschau-Beitrag des Schweizer Fernsehens über die „Tûranor Planet Solar“ und die „Solar Impulse“ anschauen.

Im Blog.Concars wird in einem interessanten Artikel beschrieben, dass die Solarenergie in Kombination mit einem Elektromotor auch bei Autos zukünftig noch eine sehr wichtige Rolle spielen könnte.

Die Geschichte klingt eigentlich fast schon zu unglaublich, als dass sie wirklich wahr sein könnte. Denn auf einer grünen Wiese in der Schweiz sollte einst ein Atomkraftwerk gebaut werden, jetzt hingegen soll dort das größte Solaranlagen-Feld des Alpenstaates entstehen! Aber so ist das eigentlich immer mit einer außergewöhnlichen wahren Begebenheit – dass diese nämlich einen unglaublich hohen Faszinationsgehalt hat.

Auf der grünen Wiese im luzernischen Inwil, um die es hier geht, wollten nämlich die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) einst in den 70er Jahren ein Atomkraftwerk bauen. Deshalb kaufte dieses schweizerische Energieunternehmen dort großflächig Land. Da der Bau des Atommeilers aber platzte und auch das geplante Folgeprojekt eines Freizeitparks (!), bliebt die Wiese plötzlich über viele Jahrzehnte eigentlich konkret nur das Objekt der Begierde von Schafen, welche darauf weideten – bis jetzt.

Freiflächen-Solaranlagen © RainerSturm PIXELIO www.pixelio.de

Das Solaranlagen-Feld Schweissmatt besitzt die Größe von 20 Fußballfeldern

Jetzt hat nämlich der Besitzer der riesigen Grünfläche, die immer noch den Centralschweizerischen Kraftwerken gehört, beschlossen dort ein Solaranlagen-Feld zu bauen – das der Größe von 20 Fußballfeldern entspricht und somit das Größte der gesamten Schweiz werden soll. Denn das geplante Solaranlagen-Feld Schweissmatt soll eine Solarenergie-Leistung von 10 Megawatt aufweisen und jährlich etwa 10 Millionen Kilowattstunden an Solarstrom produzieren. Damit könnte der durchschnittliche Strom-Jahresverbrauch von 2.200 Hauhalten abgedeckt werden. Für ihr selbsternanntes Leuchtturmprojekt möchte CKW 25 Millionen Schweizer Franken ausgeben (ca. 21 Millionen Euro) – wobei bereits 2014 das Solaranlagen-Prestige-Projekt bei optimalem Planungs- und Genehmigungsverlauf ans Netz gehen könnte.

Mit dem Solarenergie-Projekt möchte die Schweiz ihren Atomausstieg forcieren

Wie in Deutschland auch möchte die Schweiz im Zuge der Fukushima-Katastrophe ihren Strom irgendwann in nicht mehr allzu ferner Zukunft gänzlich ohne den Einsatz von Atomkraftwerken generieren. Obgleich die derzeit noch in Betrieb seienden 4 Kernkraftwerke 40 Prozent der Gesamtstromerzeugung des Alpenstaates ausmachen, soll bis 2034 dort nämlich ein gänzlicher Atomausstieg vollzogen werden. Aus diesem Grund kam es auch jetzt zu dieser positiven Ironie des Schicksals, dass das gleiche Energieunternehmen an derselben Stelle anstatt wie in den 70er Jahren geplant ein Atomkraftwerk nun ein Solaranlagen-Feld bauen möchte. Denn dadurch bleibt die grüne Wiese bestehen, da die Solarpaneele so errichtet werden sollen, dass weiterhin eine landwirtschaftliche Nutzung möglich ist – und somit weiterhin Schafe dort weiden können. Darüber hinaus macht natürlich die Schweiz mit diesem Solarenergie-Projekt einen riesigen Schritt hin zu den Erneuerbaren Energien und demzufolge zu einer zeitgemäßen Energiepolitik.

Wenn nur alle faszinierenden wahren Begebenheiten solch ein schönes Ende hätten!

Bei Betätigung des Schweizer Fernsehen-Linkes kann man sich einen Beitrag zu dem schweizerischen Solarenergie-Prestige-Projekt ansehen.

Im „Die Energie bin ich“-Blog findet man eine Fotomontage und weitere Informationen zu dem geplanten Solaranlagen-Feld Schweissmatt.

Immer noch hallt das Rumgejammere von Rösler, Brüderle und anderen FDP-Spitzenkandidaten wegen der angeblich zu hohen Solarenergie-Kosten nahezu wöchentlich durch Deutschland. Dieser inkompetenten Meinungsmache ungeachtet zeigt die Solarenergie dahingegen mehr und mehr, was für eine wichtige energiepolitische Stellung seit der Energiewende sie für unser Land schon einnimmt. Denn jetzt, wo die Tage sommerlicher werden, offenbart sich erst wirklich – wie bedeutsam die Zubauraten an Solaranlagen seit dem vorgezogenen Atomausstieg für unsere Stromgewinnung bereits sind. Denn just an diesem Freitag vor Pfingsten erreichte die Solarstrom-Produktion hierzulande einen neuen Rekordwert, der vergleichbar ist – mit der Stromproduktionsmenge von über 20 Atomkraftwerken. Diese immense Leistungssteigerung der Solarenergie seit der beschlossenen Energiewende vor gut einem Jahr ist wirklich nur eines, nämlich absolut phänomenal und verdient daher anstatt Kritik vielmehr ein wenig mehr Anerkennung.

Solaranlagen © Hartmut910 PIXELIO www.pixelio.de

Die neue Bestmarke in der Solarenergie-Gewinnung liegt bei 20.000 Megawatt

Aufgrund des wolkenlosen Himmels und der intensiven Sonneneinstrahlung lieferten deutsche Solaranlagen am Freitag von Flensburg bis Berchtesgaden so viel Solarstrom wie noch nie. Denn mit über 20.000 Megawatt an Leistung überboten sie tatsächlich umgerechnet die Stromproduktionsmenge von über 20 Atomkraftwerke. Die wirklich imposanten Zahlen basieren hierbei auf Daten der Strombörse EEX in Leipzig, von denen das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) eine Hochrechnung erstellte. Nach Meinung des Direktors des IWR, Norbert Allnoch, sei aber nicht nur die sommerliche Wetterlage für jene historische Solarstrom-Produktionsmenge verantwortlich gewesen, sondern ebenso der beachtliche Solaranlagen-Ausbau und die damit verbundene Solarenergie-Förderung seit gut einem Jahr. Denn nach Allnoch hätte noch am 25. Mai 2011 über die Mittagsstunden die Leistung deutscher Solaranlagen nur 14.000 Megawatt betragen, also 6.000 Megawatt weniger. Durch diese immense Leistungssteigerung können gemäß Allnoch somit deutsche Solaranlagen inzwischen gerade während der energieintensiven Mittagsstunden den Strom-Mehrbedarf in unserem Land entscheidend abpuffern.

Sonne über Deutschland © R.B. PIXELIO www.pixelio.de

Solaranlagen können in Deutschland auch in Zukunft noch größeres leisten

Daher wird auch vielfach unterschätzt, bestimmte Spitzenpolitiker sind hier natürlich ausdrücklich mit eingeschlossen, dass die Solarenergie-Leistung genau zum richtigen Zeitpunkt des Tages bei uns am stärksten ist und für unser Land inzwischen einen sehr wichtigen energiepolitischen Beitrag leistet. Und darauf sollten wir hier in Deutschland zurecht vor allem eines sein, nämlich stolz!
Damit aber die große Erfolgsgeschichte der deutschen Solarenergie-Gewinnung weiter so vonstatten geht, sind aber unbedingt weitere positive politische Entscheidungen hinsichtlich der Kürzung der Einspeisevergütung sowie bezüglich des Netzausbaues vonnöten. Nur wenn nämlich ein vernünftiges Solarenergie-Kürzungsmodell beschlossen wird und ein rascher Ausbau des Stromnetzes vorangetrieben wird, dann werden auch auf die weltweite Bestmarke von über 20.000 Megawatt zur Mittagszeit noch viele weitere folgen – und ein Gejammere über diese Erneuerbare Energie sicherlich nie mehr aufkommen. Und dann wird auch die Solarenergie-Produktion hierzulande ganz sicher nicht mehr mit der Leistung von Atomkraftwerken verglichen werden, da es dann hiervon in Deutschland ganz bestimmt nur noch abgeschaltete geben wird, von deren Schattenwurf man dann nur noch bei hochsommerlichen Temperaturen einen Nutzen ziehen kann.
Im Ever-Energy-Group-Blog findet man einen tollen Artikel, der darlegt, dass eine Investition in Solaranlagen sich immer mehr auszahlt als der Bau von neuen Atomkraftwerken.